26 June 2026, 08:13

Kplus-Gruppe beantragt Schutzschirmverfahren für ihre Krankenhäuser in NRW

St. Lukas Clinic: Statement by Kplus Group on the applied protective shield procedure

Kplus-Gruppe beantragt Schutzschirmverfahren für ihre Krankenhäuser in NRW

Die Kplus Gruppe hat beim Amtsgericht Wuppertal ein Eigenverwaltungsverfahren zur Restrukturierung beantragt. Von dem Schritt betroffen sind ihre Krankenhäuser in Solingen, Hilden und Haan sowie die Holdinggesellschaft. Die Gruppe bleibt zwar zahlungsfähig, warnt jedoch vor einer möglichen Insolvenz noch in diesem Jahr, falls keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

Die Mitarbeiter der betroffenen Standorte wurden am Freitagmorgen über die Schutzschirmverfahren informiert. Rechtlich begleitet wird das Verfahren von den Insolvenzexperten Stefan Denkhaus und Friedemann Schade.

Laut Plan sollen die medizinischen Leistungen künftig an den Standorten Haan und Hilden gebündelt werden. Die Fachabteilungen in Solingen werden voraussichtlich bis Anfang nächsten Jahres verlegt. Auch die Genesis GmbH, die für die zentrale Verpflegungsversorgung zuständig ist, wird in das Restrukturierungskonzept einbezogen.

Das St.-Remigius-Krankenhaus in Haan bleibt von den Veränderungen unberührt – ebenso wie seine Senioreneinrichtungen, ambulanten Kliniken, Therapiezentren und das Katholische Bildungszentrum. Während des Verfahrens werden die Gehälter der Mitarbeiter für drei Monate durch die Bundesagentur für Arbeit abgesichert.

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Ziel der Umstrukturierung ist es, die Zukunft der Gruppe durch eine Konsolidierung der Abläufe zu sichern. Die Zentralisierung der Dienstleistungen und die Verlegung von Abteilungen sind zentrale Schritte, um eine Insolvenz abzuwenden. In der ersten Phase des Prozesses bleibt der Lohnschutz für die Beschäftigten gewährleistet.

Quelle