17 April 2026, 06:21

Lebo M verklagt Komiker wegen Lion-King-Lied-Übersetzung auf Millionen

Schwarze und weiße Illustration einer Gruppe von Löwen in einer Dschungellandschaft mit üppiger Vegetation und Bäumen, die den Text 'Der Löwenkönig' unten zeigt.

Lebo M verklagt Komiker wegen Lion-King-Lied-Übersetzung auf Millionen

Ein Rechtsstreit hat sich zwischen dem Grammy-prämierten Komponisten Lebohang Morake, bekannt als Lebo M, und dem simbabwischen Komiker Learnmore Jonasi entzündet. Morake verklagt Jonasi wegen einer umstrittenen Übersetzung des ikonischen Lion King-Gesangs Nants'ingonyama. Die Klage wirft Jonasi vor, durch seine Äußerungen schweren finanziellen Schaden verursacht und die afrikanische Kultur falsch dargestellt zu haben.

Jonasi, der sich derzeit auf einer Comedy-Tournee durch die USA befindet, sieht sich nun mit Forderungen nach 7 Millionen US-Dollar Strafschadensersatz konfrontiert – zusätzlich zu den behaupteten 20 Millionen US-Dollar, die Morake durch geschäftliche Einbußen in seiner Zusammenarbeit mit Disney verloren haben soll.

Der Konflikt nahm seinen Lauf, als Jonasi die Zulu-Phrase Nants'ingonyama bagithi Baba – offiziell von Disney mit Preiset den König, wir alle verneigen uns vor dem König übersetzt – als Schaut, da ist ein Löwe. Oh mein Gott wiedergab. Morakes Anwälte argumentieren, Jonasi habe diese Version als Tatsache präsentiert und nicht als Satire, weshalb er sich nicht auf den Schutz des Ersten Verfassungszusatzes berufen könne.

Der gefeierte südafrikanische Künstler Morake wirft Jonasi vor, die kulturelle Bedeutung des Gesangs herabgewürdigt zu haben. Der Komponist behauptet, die Äußerungen des Komikers hätten seinen Ruf beschädigt und die Tantiemenzahlungen von Disney unterbrochen. Jonasi, der Der König der Löwen bereits zuvor wegen seiner Afrikadarstellung – etwa der amerikanischen Akzente der Löwen – auf die Schippe genommen hatte, muss nun für seine jüngste Kritik rechtliche Konsequenzen fürchten.

Nachdem Jonasi von Morakes Verärgerung erfahren hatte, bot er an, gemeinsam ein Video zu drehen, das die wahre Bedeutung des Liedes erklärt. Dennoch läuft die Klage weiter, mit der Morake Entschädigung für entgangene Einnahmen und den Schaden für seinen professionellen Ruf fordert.

Der Fall dreht sich um die Frage, ob Jonasis Übersetzung als geschützte Satire oder als schädliche Falschdarstellung zu werten ist. Morakes Rechtsvertreter bestehen darauf, dass die Worte des Komikers messbaren finanziellen Schaden angerichtet hätten. Das Urteil könnte einen Präzedenzfall dafür schaffen, wie kulturelle Werke in Comedy und öffentlicher Kommentierung behandelt werden dürfen.

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