30 March 2026, 16:26

Nordrhein-Westfalen verschärft Kampf gegen Afrikanische Schweinepest im Kreis Olpe

Schwarz-weiß-Foto eines Schweinefutterhofs, der von einem hölzernen Zaun umgeben ist, mit verstreuten Gegenständen auf dem Boden und Text unten.

Nordrhein-Westfalen verschärft Kampf gegen Afrikanische Schweinepest im Kreis Olpe

Behörden in Nordrhein-Westfalen verschärfen Maßnahmen gegen Afrikanische Schweinepest im Kreis Olpe

Um die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Kreis Olpe einzudämmen, haben die zuständigen Stellen ihre Bemühungen intensiviert. Da sich das Virus zunehmend unter Wildschweinen ausbreitet, wurden strengere Kontrollmaßnahmen ergriffen. Ein großes eingezäuntes Gebiet sowie ausgeweitete Quarantänezonen sollen weitere Ausbrüche verhindern.

Das aktuelle Kerngebiet umfasst rund 143.000 Hektar und ist mit etwa 114 Kilometern Zaun abgesichert. Doch nach jüngsten Funden infizierter Wildschweine in der Nähe von Heinsberg sind zusätzliche 25 Kilometer Barrieren geplant. Nach Fertigstellung wird sich die Kernzone auf etwa 3.400 Hektar erweitern.

Bisher wurden im Kreis Olpe und in Siegen-Wittgenstein rund 170 infizierte Wildschweine entdeckt. Um die Verbreitung einzudämmen, setzen die Behörden Drohnen und Suchtrupps ein, um Kadaver aufzuspüren. Gleichzeitig sollen gezielte Bejagungen den Wildschweinbestand innerhalb der eingezäunten Bereiche verringern.

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Die Landesregierung hat zudem einen Gesetzentwurf vorgelegt, um die Kosten für diese Maßnahmen zu decken. In besonders gefährdeten Regionen bleiben die Quarantänezonen aktiv, um zu verhindern, dass die Seuche auf Hausschweine übergreift.

Die Ausweitung der Zäune und die verschärften Kontrollen unterstreichen die wachsende Dringlichkeit, die ASP einzudämmen. Da immer mehr infizierte Tiere nachgewiesen werden, verstärken die Behörden die Überwachung und die Keulungsmaßnahmen. Die neuen Finanzmittel sollen die Ausgaben für Landwirte und lokale Einrichtungen abfedern, die an der Bekämpfung beteiligt sind.

Quelle