18 April 2026, 18:17

Polizei deckt illegalen Baubetrieb in Münster auf – zwei Festnahmen und Waffenfunde

Schwarzes und weißes Schild an einem Gebäude mit der Aufschrift "Bitte nicht Müllin' Verstoßende werden verfolgt Kein Abladen".

Polizei deckt illegalen Baubetrieb in Münster auf – zwei Festnahmen und Waffenfunde

Behörden in Münster haben Razzien gegen einen mutmaßlich illegalen Baubetrieb durchgeführt. Zwei Männer im Alter von 33 und 61 Jahren wurden festgenommen, nachdem die Polizei nicht angemeldete Geschäftstätigkeiten und illegale Waffen aufgedeckt hatte. Bei der Aktion wurden zudem größere Bargeldbeträge beschlagnahmt.

Die Staatsanwaltschaft Münster leitete die Durchsuchungen in Münster und Senden. Der Hauptverdächtige, ein 33-jähriger Mann, wird beschuldigt, ein Bauunternehmen betrieben zu haben, ohne seine Mitarbeiter sozialversicherungspflichtig anzumelden. Er bleibt nach seiner Festnahme in Untersuchungshaft.

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Bei den Durchsuchungen fanden Beamte 12.300 Euro Bargeld in der Wohnung des 61-jährigen Verdächtigen. Weitere 26.000 Euro wurden in einem Bankschließfach sichergestellt und beschlagnahmt. Insgesamt wurden 38.300 Euro in bar beschlagnahmt.

Die Ermittler entdeckten zudem mehrere illegale Schusswaffen, bei denen es sich vermutlich um historische Kriegswaffen handelt. Ein Fahrzeug wurde im Rahmen einer Vermögenssicherung beschlagnahmt. Der 61-jährige Verdächtige wurde in Gewahrsam genommen, da er gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen haben soll.

Die Aktion führte zu zwei Festnahmen sowie der Beschlagnahmung von Bargeld, Waffen und einem Fahrzeug. Dem 33-Jährigen drohen Vorwürfe wegen nicht angemeldeter Beschäftigungsverhältnisse, während der 61-Jährige wegen Bewährungsverstoßes in Haft bleibt. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle