Rasante Verfolgungsjagd endet auf Euskirchener Friedhof mit Grabstein-Crash
Lotta MüllerRasante Verfolgungsjagd endet auf Euskirchener Friedhof mit Grabstein-Crash
Ein 40-jähriger Mann aus Euskirchen führte die Polizei in den frühen Morgenstunden des 5. Dezember auf eine rasante Verfolgungsjagd. Die Flucht endete auf einem Friedhof, nachdem sein Auto gegen einen Poller und einen Grabstein geprallt war. Der Verdächtige verließ daraufhin das Fahrzeug und ergriff die Flucht – seine Brieftasche und die Autoschlüssel ließ er zurück.
Der Vorfall begann um 1:08 Uhr, als der Fahrer sich weigerte, für eine Polizeistreife anzuhalten. Er ignorierte die Signale der Beamten, gab Gas und löste damit eine Verfolgungsjagd durch die Straßen aus. Die Jagd fand ein abruptes Ende auf einem örtlichen Friedhof, wo das Auto zunächst gegen einen Poller und anschließend gegen einen Grabstein prallte.
Das Fahrzeug beschädigte dabei mehrere Gräber, bevor der Fahrer zu Fuß floh. Die Polizei beschlagnahmte das Auto als Beweismittel und ermittelt weiter. Zudem prüfen die Behörden, ob der Mann fahrtauglich war.
Dem Mann drohen nun mehrere Anklagepunkte, darunter unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, illegales Straßenrennen und Störung der Totenruhe. Die Polizei Euskirchen wies die Öffentlichkeit darauf hin, dass Friedhöfe kein geeigneter Ort für Verfolgungsjagden oder rücksichtsloses Fahren seien. Die Ermittlungen der Verkehrsabteilung laufen noch.
