Solingen startet Stadtgesellschaft für mehr Unterstützung lokaler Vereine und Initiativen
Lotta MüllerSolingen startet Stadtgesellschaft für mehr Unterstützung lokaler Vereine und Initiativen
Solingen führt neuen Stadtservice Stadtgesellschaft ein, um lokale Vereine, Clubs und Initiativen zu unterstützen
Die Stadt Solingen plant die Einführung eines neuen Dienstes namens Stadtgesellschaft, der lokale Vereine, Clubs und Bürgerinitiativen fördern soll. Der von Daniel Flemm vorgelegte Vorschlag stieß bei einer kürzlichen Sitzung auf breite Zustimmung seitens der Gemeinschaftsvertreter. Flemm will das ehrenamtliche Engagement stärken, indem er Gruppen den Zugang zu Ressourcen und Beratung erleichtert.
Wie Flemm darlegte, soll Stadtgesellschaft als zentrale Anlaufstelle für Vereine fungieren, klare Ansprechpartner bieten und bürokratische Hürden abbauen. Der Service wird direkt an das Bürgermeisteramt angebunden und soll 2026 an den Start gehen. Zudem wird die Gerd-Kaimer-Stiftung eingebunden, um ein transparenteres Fördersystem zu schaffen.
Flemm betonte die Bedeutung der Stärkung des ehrenamtlichen Engagements in Solingen. Er schlug vor, dass die Stadt mobile Absperrungen kostenlos an Vereine verleiht. Seine Vision umfasst eine Verwaltung, die Ehrenamtliche aktiv unterstützt und begleitet – damit sie die nötigen Mittel erhalten, um erfolgreich zu sein.
Der Vorschlag fand bei den Vertretern lokaler Vereine großen Anklang. Viele lobten den Fokus auf praktische Hilfe und den vereinfachten Zugang zu städtischen Ressourcen. Flemm bekräftigte sein Engagement, durch diese Maßnahmen eine solidere Grundlage für Solingens Sozialsektor zu schaffen.
Der Stadtgesellschaft-Service wird Vereinen eine strukturierte Möglichkeit bieten, Fördergelder und logistische Unterstützung zu erhalten. Durch den Abbau von Bürokratie und die Bereitstellung kostenloser Ressourcen soll das ehrenamtliche Engagement nachhaltiger werden. Die vollständige Umsetzung ist für 2026 geplant; die Vorbereitungen laufen bereits.






