30 March 2026, 14:21

Solingen wird Mitglied der AGFS NRW – ein Meilenstein für Fuß- und Radverkehr

Gebäude mit wenigen Menschen, die Fahrräder fahren.

Solingen wird Mitglied der AGFS NRW – ein Meilenstein für Fuß- und Radverkehr

Solingen ist offiziell der Arbeitsgemeinschaft Fuß- und Fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS NRW) beigetreten. Der Beschluss fiel nach einer einstimmigen Abstimmung des Auswahlgremiums am 26. September 2023. In ihrem Antrag betonte die Stadt ihre Bemühungen um Verkehrssicherheit, Radinfrastruktur und die Zusammenarbeit zwischen den Behörden.

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Während ihrer Präsentation stellte Solingen ihre Mobilitätsstrategie vor, die die besonderen topografischen Herausforderungen des hügeligen Stadtgebiets berücksichtigt. Zu den zentralen Initiativen zählen die Förderung des Radverkehrs durch Aufklärungskampagnen sowie der Ausbau von Routen wie der Korkenziehertrasse und der Veloroute 1. Diese Projekte wurden als gelungene Beispiele für lokale Mobilitätslösungen hervorgehoben.

Das Gremium lobte Solingens strukturierten Ansatz in Sachen Verkehrssicherheit und die enge Abstimmung zwischen den städtischen Ämtern. Zudem wurde die Stadt als "Wanderparadies" anerkannt – dank ihrer malerischen Wege und fußgängerfreundlichen Bereiche. Trotz der Fortschritte empfahl das Gremium weitere Maßnahmen, etwa die Verbreiterung von Gehwegen, die Optimierung von Ampelschaltungen und eine bessere Beschilderung.

Die Mitgliedschaft in der AGFS NRW bringt Solingen zahlreiche Vorteile, darunter Zugang zu Landesfördermitteln, Wissensplattformen und kostenloser Fachberatung. Die Arbeitsgemeinschaft, der nun 118 Mitglieder wie Wuppertal, Langenfeld und der Rheinisch-Bergische Kreis angehören, setzt sich für die kontinuierliche Verbesserung der Bedingungen für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen in der Region ein.

Solingens Aufnahme in die AGFS NRW festigt seine Position im Netzwerk der nachhaltigen Mobilitätsförderer in Nordrhein-Westfalen. Die Stadt kann nun auf zusätzliche Ressourcen zurückgreifen, um ihre Infrastruktur weiterzuentwickeln und bewährte Praktiken mit anderen Mitgliedskommunen auszutauschen. Die Empfehlungen des Gremiums werden als Leitfaden für künftige Verbesserungen des Verkehrssystems dienen.

Quelle