Solingens Einwohnerzahl erreicht 29-Jahres-Höchststand durch Zuzüge und Wohnungsbau
Tobias FischerSolingens Einwohnerzahl erreicht 29-Jahres-Höchststand durch Zuzüge und Wohnungsbau
Die Einwohnerzahl Solingens steigt seit 2011 kontinuierlich an und hat den höchsten Stand seit fast drei Jahrzehnten erreicht. Während die Stadt Mitte 2011 noch 158.415 Einwohner zählte, waren es im September 2023 bereits 165.026. Dieser Anstieg ist vor allem auf Zuzüge in die Region zurückzuführen.
Trotz eines anhaltenden natürlichen Bevölkerungsrückgangs – im Schnitt gibt es jährlich 617 mehr Sterbefälle als Geburten – wächst die Einwohnerzahl. Der Zuwachs ist hauptsächlich auf die Nettozuwanderung zurückzuführen, die in den letzten zehn Jahren fast 11.000 Menschen umfasste. Zudem hat Solingen einen Wohnungsbauboom erlebt: Seit 2011 entstanden über 3.000 neue Wohnungen, in denen mehr als 6.000 Neubürger Platz fanden.
Rund 60 Prozent der neuen Bewohner stammen nicht aus Solingen selbst. Der Zuzug hat zwar zu einem leichten Anstieg der Geburtenzahlen geführt, doch die Geburtenrate bleibt insgesamt niedrig. Laut amtlicher Statistik liegt die tatsächliche Einwohnerzahl etwa 3.700 unter den Angaben des städtischen Melderegisters.
Aktuell leben 165.026 Menschen in Solingen – so viele wie seit 1995 nicht mehr. Haupttreiber dieses Wachstums ist die Zuwanderung, die den jährlichen Geburtenrückgang ausgleicht. Neue Wohnprojekte spielen dabei eine zentrale Rolle, um Bewohner aus anderen Regionen anzuziehen.






