07 April 2026, 06:17

Vonovia baut 3.000 neue Wohnungen und unterstützt Bundeswehr-Expansion

Gruppe von Männern in Militäruniformen, die in einem Raum mit einer wandmontierten Klimaanlage, einer Tür auf der rechten Seite und einem Tisch mit Gegenständen stehen; die Bildunterschrift lautet "Sergei Vorobyov und sein Team" unten.

Vonovia baut 3.000 neue Wohnungen und unterstützt Bundeswehr-Expansion

Deutschlands größter Vermieter Vonovia plant Bau von 3.000 neuen Wohnungen im Jahr 2023

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Der Konzern verfügt zudem über Grundstücksreserven für bis zu 70.000 weitere Wohnungen. Dieser Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der Immobiliensektor laut Vorstandsvorsitzendem Rolf Buch wieder an Fahrt aufnimmt.

Das Unternehmen bietet außerdem an, neue Unterkünfte für die Bundeswehr zu verwalten und damit deren Expansionspläne zu unterstützen. Vonovia hat nach einer zweijährigen Pause sein Bauprogramm wiederaufgenommen. Die Entscheidung steht im Einklang mit der "Wohnungsbau-Turbo"-Initiative der Bundesregierung, die Genehmigungsverfahren für Neubauten beschleunigen soll. Derzeit liegen die Baukosten bei über 5.000 Euro pro Quadratmeter – das Ziel ist jedoch, sie auf unter 3.500 Euro zu senken, um Wohnraum bezahlbarer zu machen.

Die Bundeswehr plant, ihre Truppe auf mindestens 260.000 aktive Soldatinnen und Soldaten zu vergrößern. Rolf Buch betont, dass eine angemessene Unterbringung entscheidend für die Rekrutierung und Bindung von Personal sei. Vonovia verfüge bereits über Erfahrung bei der Übernahme bestehender Militärwohnungen von staatlicher Seite.

Buch plädiert für eine engere Zusammenarbeit zwischen Vonovia und der Bundeswehr bei der Entwicklung und Bewirtschaftung dieser Immobilien. Das Engagement des Unternehmens könnte dazu beitragen, den Wohnungsmangel für Militärangehörige zu verringern und gleichzeitig die verteidigungspolitischen Ziele des Landes zu unterstützen.

Mit 3.000 geplanten Neubauten für 2023 und Flächen für weitere 70.000 Wohnungen erweitert Vonovia seine Rolle im zivilen wie militärischen Wohnungsbau. Die Personaloffensive der Bundeswehr und der politische Druck auf schnellere Baugenehmigungen eröffnen dem Unternehmen neue Chancen. Die Senkung der Baukosten bleibt jedoch eine Priorität, um langfristig bezahlbaren Wohnraum zu sichern.

Quelle