Wie Renault und Bosch ihre Lieferketten mit KI und Echtzeitdaten revolutionieren
Lotta MüllerWie Renault und Bosch ihre Lieferketten mit KI und Echtzeitdaten revolutionieren
Die Automobilindustrie setzt auf digitale Lösungen, um Lieferketten nach Jahren der Störungen zu stärken
Unternehmen wie Renault, Bosch und Audi führen neue Systeme ein, um Effizienz und Nachhaltigkeit zu steigern. Diese Veränderungen folgen auf eine globale Lieferkettenkrise, die den Bedarf an Echtzeitdaten und intelligenter Logistik deutlich gemacht hat.
Die Renault Group hat ein digitales Kontrollzentrum für ihre Lieferkette aufgebaut. Es kombiniert öffentliche Daten mit Live-Informationen zum Warenverkehr, um eingehende Lieferungen zu verfolgen. Das System erkennt mögliche Störungen frühzeitig und schlägt Lösungen vor, bevor es zu Verzögerungen kommt.
Dasselbe Kontrollzentrum bündelt Daten aus verschiedenen Quellen, um Lkw-Routen zu optimieren. Dadurch verringert sich die Anzahl der benötigten Transportfahrzeuge. Renault setzt zudem KI ein, um Lieferungen effizienter zu gestalten – das senkt Kosten und reduziert die Umweltbelastung.
Bosch hat ein eigenes Transportmanagement-System (TMS) eingeführt, das vollständige Transparenz über die gesamte Lieferkette bietet und die Nachfrageplanung für die eigenen Werke unterstützt. Die Plattform dient als gemeinsame Arbeitsumgebung für Zulieferer und Logistikpartner und verbessert so die Abstimmung zwischen beiden Seiten.
Das TMS steigert die Auslastung der Lkw, verringert Emissionen und stärkt gleichzeitig die Widerstandsfähigkeit sowie die Kostenkontrolle im Logistiknetz von Bosch.
Digitale Werkzeuge sind mittlerweile zentral für die Automobil-Logistik – insbesondere nach den jüngsten Krisen. Renault und Bosch haben Systeme implementiert, die Echtzeit-Einblicke ermöglichen und fundiertere Entscheidungen erlauben. Diese Maßnahmen fördern sauberere und effizientere Transportprozesse in der gesamten Branche.
