Zoll deckt massive Verstöße in Hotels und Gastronomie auf
Zollbehörden haben bei jüngsten Kontrollen im Hotel- und Gastronomiebereich zahlreiche Verstöße aufgedeckt. Die Überprüfungen betrafen 156 Beschäftigte in vier Unternehmen und förderten Probleme zutage, die von illegaler Beschäftigung bis hin zu Sozialleistungsbetrug reichen.
Die Prüfer sichteten Geschäftsunterlagen und befragten Mitarbeiter in den ausgewählten Betrieben. Dabei wurden sieben Verdachtsfälle von Missbrauch sozialer Leistungen festgestellt. In zwei weiteren Fällen ging es um vorenthaltene und veruntreute Löhne.
Zwölf Personen lebten ohne gültige Aufenthaltserlaubnis in Deutschland. Zwei weitere arbeiteten ohne die erforderlichen Genehmigungen. Die Behörden deckten zudem einen Fall illegalen Aufenthalts und einen Fall von Beschäftigung ohne gültige Papiere auf.
Vier mutmaßliche Verstöße gegen den Mindestlohn wurden dokumentiert. Drei weitere Vergehen betrafen die unterlassene oder verspätete Meldung neuer Arbeitsverhältnisse an die zuständigen Stellen.
Die Hotel- und Gastronomiebranche steht aufgrund ihrer großen Belegschaft und der strengen Mindestlohnregelungen weiterhin unter besonderer Beobachtung. Die Kontrollen förderten ein breites Spektrum an Rechtsverstößen zutage – von Lohnvorenthaltung bis hin zu illegalem Aufenthalt. Die Zollfahnder kündigten an, den Sektor auch in den kommenden Monaten engmaschig zu überwachen und weitere Prüfungen durchzuführen.






