28 April 2026, 18:37

Billie Eilish greift Milliardäre an und spendet Millionen für soziale Gerechtigkeit

Paul McCartney spielt Gitarre und singt in ein Mikrofon, während Stevie Wonder ein Piano spielt und eine Brille trägt, auf der Bühne bei den Grammys mit Musikinstrumenten und gerahmten Kunstwerken im Hintergrund.

Billie Eilish greift Milliardäre an und spendet Millionen für soziale Gerechtigkeit

Billie Eilish sorgt wieder für Schlagzeilen – nicht nur mit ihrer Musik, sondern auch mit ihren klaren politischen Positionen und ihrer Kritik an sozialer Ungleichheit. Die Sängerin nutzte kürzlich hochkarätige Plattformen, um Milliardäre zu kritisieren, die Einwanderungspolitik anzuprangern und sogar Andeutungen über mögliche Wechsel in ihrer Karriere zu machen.

Ihre jüngsten Äußerungen fielen während der Wall Street Journal Innovator Awards, wo sie direkt Tech-Mogule wie Mark Zuckerberg und Elon Musk anging. Gleichzeitig hält sie sich mit einem neuen Elle-Magazin-Feature und der Veröffentlichung ihres Konzertfilms weiter in der Öffentlichkeit – eine Mischung aus Aktivismus und künstlerischem Schaffen.

Eilish' Kritik an den Superreichen ist unerbittlich. Bei der Veranstaltung des Wall Street Journal nahm sie Zuckerberg und Musk ins Visier und fragte, warum sie riesige Vermögen horten, während globale Krisen andauern. Bereits zuvor hatte sie auf Instagram Musks mangelndes philanthropisches Engagement angeprangert und ihn aufgefordert, sein Geld umzuverteilen.

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Ihr politisches Engagement geht über die Kritik an Vermögensungleichheit hinaus. Bei ihrer Grammy-Dankesrede trug sie eine Anstecknadel mit der Aufschrift "ICE Out" – eine deutliche Protestbotschaft gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE. Das Thema kam auch in ihrem aktuellen Elle-Interview zur Sprache, in dem sie die Praktiken von ICE scharf verurteilte und gleichzeitig die Einflussnahme von Milliardären anprangerte.

Doch die Sängerin bleibt nicht bei Worten. Sie spendete 11,5 Millionen Dollar aus den Einnahmen ihrer "Hit Me Hard and Soft"-Tour an verschiedene gemeinnützige Organisationen und unterstrich damit ihr Engagement für soziale Belange. Diese Tour markierte zudem eine Premiere: Zum ersten Mal trat sie ohne ihren Bruder und langjährigen Weggefährten Finneas auf. Trotz Gerüchten über eine Entfremdung wies Eilish diese entschieden zurück und bezeichnete Finneas als ihre kreative Stütze. Sie ging sogar so weit zu sagen, sie würde die Musik aufgeben, falls ihre Zusammenarbeit enden würde.

Beruflich geht es für Eilish weiter voran. Ihr Konzertfilm "Hit Me Hard and Soft: The Tour (Live in 3D)" begleitet ihre Elle-Titelseite und gibt Fans einen tieferen Einblick in ihre Auftritte. Hinter den Kulissen arbeitet sie bereits intensiv an ihrem vierten Album, das – wie sie in Interviews verriet – schon zur Hälfte fertig ist.

Doch ihre Karriere dreht sich nicht nur um neue Projekte. Die Abwesenheit von Finneas auf der Tour nährte Spekulationen, doch Eilish stellte klar, dass ihre Bindung ungebrochen ist. Ihre Zusammenarbeit, betont sie, sei für ihre musikalische Zukunft unverzichtbar.

Eilish' jüngste Schritte verbinden mutigen Aktivismus mit karriereprägenden Meilensteinen. Ob sie nun Millionen spendet oder mächtige Persönlichkeiten herausfordert – ihr Engagement geht über das übliche Promi-Engagement hinaus. Mit einem neuen Album in Arbeit und dem frisch veröffentlichten Konzertfilm bleibt sie eine Künstlerin, die Musik mit unerschrockenem politischem Einsatz verbindet.

Dass sie Finneas an ihrer Seite behalten will, zeigt, wie sehr persönliche Beziehungen ihr Schaffen prägen. Ob sie nun Milliardäre kritisiert oder Gerüchte widerlegt – Eilish bleibt eine einflussreiche Stimme, auf und neben der Bühne.

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