Dokumentarfilm über Hanau-Anschlag 2020 kommt 2026 nach Duisburg
Powerful Documentary über die Folgen des rassistischen Anschlags von Hanau 2020 kommt 2026 nach Duisburg
Ein eindrucksvoller Dokumentarfilm, der sich mit den Nachwirkungen des rassistischen Anschlags von Hanau im Jahr 2020 auseinandersetzt, wird im nächsten Jahr in Duisburg gezeigt. Der Film "Das deutsche Volk" begleitet die Familien der Opfer über vier Jahre hinweg. Er ist Teil der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026, die vom 13. bis 29. März unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Gemeinsam gegen Rassismus und Rechtsextremismus" stattfinden.
Das Filmforum Duisburg zeigt den Dokumentarfilm von Marcin Wierzchowski am 24. März 2026 um 17:30 Uhr in einer Sondervorführung. Die Aufführung ist eine von über 3.600 Veranstaltungen, die im Rahmen der zweiwöchigen Kampagne bundesweit geplant sind.
Das Festival beginnt mit Diskussionen und einer Kundgebung in Bottrop am 14. März. Weitere Höhepunkte sind eine Ausstellung über antischwarzen Rassismus in Offenburg (13. März), ein Vortrag (24. März) sowie eine zweisprachige Lesung in Flensburg (26. März). Auch in Berlin und Potsdam finden zentrale Veranstaltungen statt – letztere startet ihr Programm am 16. März.
Die Veranstalter betonen das Ziel der Kampagne: Empathie, offenen Dialog und gemeinsames Handeln gegen Diskriminierung zu fördern. Das Angebot reicht von Stadtführungen bis zu Podiumsdiskussionen, die sich allesamt gegen rechtsextreme Ideologien und Rassismus in der Gesellschaft richten.
"Das deutsche Volk" thematisiert die langfristigen Folgen des Hanauer Anschlags, bei dem ein rechtsextremer Attentäter neun Menschen tötete. Der Dokumentarfilm gibt Überlebenden und Angehörigen eine Stimme und zeigt ihren Kampf und ihre Widerstandsfähigkeit seit der Tragödie.
Die Kampagne 2026 vereint tausende Veranstaltungen in ganz Deutschland – von Filmvorführungen bis zu öffentlichen Debatten. Indem sie die Menschenwürde in den Mittelpunkt stellt, will die Initiative Gemeinschaften gegen Rassismus und Extremismus mobilisieren. Die Duisburger Dokumentarfilm-Aufführung bietet eine von vielen Gelegenheiten zur Reflexion und Solidarität im Rahmen des zweiwöchigen Programms.






