Düsseldorfs Mieterschutzbund kämpft gegen Wohnungsnot mit mehr Personal und Forderungen

Düsseldorfs Mieterschutzbund kämpft gegen Wohnungsnot mit mehr Personal und Forderungen
Düsseldorfs Wohnungsnot treibt den Mieterschutzbund zur Aufstockung
Die Wohnungskrise in Düsseldorf zwingt den örtlichen Mieterschutzbund, sein Team zu vergrößern. Mit Rekordmitgliederzahlen und einer Flut an Rechtsberatungen kommt die Organisation kaum noch mit der Nachfrage mit. Steigende Mieten und durch Investoren vorangetriebene Verdrängung lassen immer mehr Mieter:innen nach dringender Hilfe suchen.
Der Düsseldorfer Mieterschutzbund zählt mittlerweile 34.500 Mitglieder – so viele wie nie zuvor. Allein in den ersten Monaten des Jahres 2026 führte er 31.500 Rechtsberatungen durch, ein deutlicher Anstieg gegenüber den Vorjahren. Der Run auf die Angebote des Vereins kommt zu einer Zeit, in der Mieter:innen zunehmend unter Druck geraten: Vermieter und Investoren treiben Luxussanierungen voran, die viele Haushalte überfordern.
Die Angebotsmieten in Düsseldorf sind seit 2021 um 24 Prozent gestiegen und belasten die Haushaltskassen schwer. Eine Studie von PwC aus dem Jahr 2025 ergab, dass zwei Drittel der Berufstätigen in der Stadt mit den explodierenden Wohnkosten unzufrieden sind. Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum verschärft die Lage zusätzlich – viele Betroffene sehen sich gezwungen, rechtlichen Beistand zu suchen.
Der Vorsitzende des Mieterschutzbunds, Hans-Jochem Witzke, bezeichnet bezahlbaren Wohnraum als die größte Herausforderung der Stadt. Nun beobachtet er die schwarz-grüne Koalition genau, die strengere Mieterschutzregeln und mehr sozialen Wohnungsbau versprochen hat. Geplant sind unter anderem schärfere Kontrollen für Vermieter, Strafen für überhöhte Mieten sowie Maßnahmen gegen Leerstand.
Um die wachsende Zahl an Fällen bewältigen zu können, will der Mieterschutzbund zusätzliches Personal einstellen. Während Mieter:innen weiter gegen Verdrängung kämpfen, steht die Koalition unter Zugzwang, ihre Wohnungsbauversprechen umzusetzen. Angesichts weiter steigender Mieten wird sich in den kommenden Monaten zeigen, ob die neuen Maßnahmen die Krise entschärfen können.

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