18 March 2026, 14:10

Henkel und Dow revolutionieren Klebstoffe mit 40 Prozent weniger CO₂-Emissionen

Plakat mit Text und Logo, das "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen um etwa eine Gigatonne bis 2030" verkündet und für die Reduzierung von Treibhausgasen bis 2030 wirbt.

Henkel und Dow revolutionieren Klebstoffe mit 40 Prozent weniger CO₂-Emissionen

Henkel wurde als Finalist in der Kategorie "Kommerzialisierter E-Commerce" der Sustainability Awards nominiert. Die Auszeichnung erhält das Unternehmen für seinen biobasierten Schmelzklebstoff, der Teil einer umfassenden Initiative zur Reduzierung von CO₂-Emissionen ist. Nun arbeitet Henkel mit Dow zusammen, um die Umweltbelastung seiner Klebstoffprodukte weiter zu verringern.

Ziel der Partnerschaft ist es, den CO₂-Fußabdruck von Schmelzklebstoffen um 20 bis 40 Prozent zu senken. Beide Unternehmen werden ihre Fortschritte auf der K 2025 in Düsseldorf im nächsten Jahr präsentieren.

Henkels Bemühungen um nachhaltigere Klebstoffe begannen bereits früher mit dem Einsatz der CLIMA-Harze von Synthomer. Diese Harze halfen, die Emissionen der TECHNOMELT-Serie um mindestens 20 Prozent zu reduzieren. Die jüngste Zusammenarbeit mit Dow baut auf diesen Erfolgen auf und konzentriert sich auf Polyolefin(PO)-Polymere – einen wichtigen Rohstoff für Schmelzklebstoffe.

Dow liefert kohlenstoffarme PO-Polymere, die die CO₂-Emissionen während der Produktion verringern. Diese Materialien werden bereits in Henkels Technomelt-Produkten eingesetzt und verbessern deren Nachhaltigkeitsbilanz. Beide Unternehmen planen, ihre gemeinsamen Klimaschutzlösungen im Rahmen einer Sonderveranstaltung auf der K 2025 vorzustellen, der weltweit führenden Fachmesse für Kunststoffe und Kautschuk.

Die Initiative ist Teil von Henkels übergreifender Strategie zur Dekarbonisierung der Klebstoffherstellung. Das Unternehmen hat sich verpflichtet, die Scope-3-Emissionen bis 2030 um 30 Prozent und bis 2045 um 90 Prozent zu senken – in Einklang mit der Science-Based Targets Initiative (SBTi). Derzeit liegt der Fokus auf Materialien für den europäischen Markt, doch eine Ausweitung nach Nordamerika ist geplant.

Auch Dow engagiert sich in weiteren Nachhaltigkeitsprojekten, etwa in der Zusammenarbeit mit Candiani zur Herstellung hochwertiger Cremegläser aus dem Ionomer SURLYN PC 2000 REN. Dieses Material, das aus gebrauchtem Speiseöl gewonnen wird, reduziert die CO₂-Emissionen in der Verpackungsindustrie zusätzlich.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Partnerschaft zwischen Henkel und Dow markiert den ersten Schritt eines langfristigen Plans, die Klebstoffproduktion nachhaltiger zu gestalten. Durch den Einsatz kohlenstoffarmer Polymere und innovativer Materialien streben beide Unternehmen eine deutliche Verringerung der Emissionen an. Die Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit werden auf der K 2025 vorgestellt und zeigen die Fortschritte auf dem Weg zu den Klimazielen auf.

Quelle