Kinder kontrollieren Autofahrer: Wie Mönchengladbach für mehr Verkehrssicherheit sorgt
Tobias FischerKinder kontrollieren Autofahrer: Wie Mönchengladbach für mehr Verkehrssicherheit sorgt
Die Polizei Mönchengladbach hat kürzlich eine einwöchige Aktion zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in der Nähe von Schulen durchgeführt. Vom 11. bis 18. Juni unterstützten Kinder die Beamten bei der Geschwindigkeitskontrolle von Autofahrern. Ziel der Initiative war es, Kraftfahrer daran zu erinnern, in der Nähe von Grundschulen und Kindertagesstätten langsamer zu fahren.
An der Aktion beteiligten sich Schülerinnen und Schüler von drei örtlichen Schulen. Am 13. Juni überprüften Viertklässler der Günhovener Grundschule 163 Fahrzeuge. Davon erhielten 112 Fahrer Dankeskarten für die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung, während 46 eine Verwarnung wegen geringfügigen Überschreitens erhielten.
Zwei Tage später kontrollierten Zweitklässler der Katholischen Grundschule Untereicken 96 Fahrzeuge. Sie verteilten 87 Dankeskarten und sprachen neun Verwarnungen aus. Am folgenden Tag beobachteten Zweitklässler der KGS Bell 122 Fahrzeuge – 104 Fahrer wurden für ihre Regeltreue belohnt, 18 erhielten eine Verwarnung wegen zu schnellen Fahrens.
Autofahrer, die das Tempolimit nur leicht überschritten, erhielten eine schriftliche Verwarnung und ein kurzes Gespräch mit der Polizei. Wer sich an die Regeln hielt, wurde von den Kindern persönlich bedankt. Die Aktion sollte alle Verkehrsteilnehmer dazu ermutigen, die Sicherheit im Umfeld von Schulen besonders ernst zu nehmen.
Die Polizei bedankte sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement. Ziel der Kampagne war es, durch Sensibilisierung der Autofahrer sicherere Straßen zu schaffen. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Maßnahme zu nachhaltigen Verbesserungen der Verkehrssicherheit rund um Schulen beiträgt.






