Mönchengladbachs siebte Gesamtschule startet im Sommer mit Modulbau an der Breiten Straße
Lotta MüllerMönchengladbachs siebte Gesamtschule startet im Sommer mit Modulbau an der Breiten Straße
Mönchengladbach bereitet Eröffnung der siebten Gesamtschule an der Breiten Straße vor
In Mönchengladbach laufen die Vorbereitungen für die Eröffnung der siebten Gesamtschule an der Breiten Straße. Das Projekt umfasst sowohl ein provisorisches Modulgebäude als auch einen dauerhaften Neubau, dessen Bauarbeiten 2027 beginnen sollen. Bis 2031 sind keine weiteren Gesamtschulen in der Stadt geplant.
Der Schulbetrieb startet bereits in diesem Sommer in einem interimistischen Modulbau. Dieser soll zunächst 34 Klassen aufnehmen – vier mehr als ursprünglich vorgesehen – und später auf 36 erweitert werden. Trotz 142 Anmeldungen können zunächst nur 108 Schülerinnen und Schüler aufgenommen werden.
Das Münchner Architekturbüro Auer Weber gewann den Wettbewerb für den Entwurf der dauerhaften Schule. Der Plan sieht ein fünfteiliges, mehrgeschossiges Ensemble vor, bei dem jeder Bauabschnitt einen eigenen Innenhof erhält. Der zentrale Trakt wird vier Stockwerke umfassen und gemeinsame Räumlichkeiten, Kunsträume sowie die Schulverwaltung beherbergen.
Die Bauarbeiten für den Neubau beginnen 2027; die ersten Schülerinnen und Schüler werden voraussichtlich zum Schuljahr 2028/29 einziehen. Das provisorische Gebäude wird abgebaut, sobald die zweite Bauphase bis 2031 startet. Die Gesamtkosten für beide Bauabschnitte belaufen sich auf etwa 130 Millionen Euro.
Hintergrund der Entscheidung ist, dass sich fast 44 Prozent der Eltern in Mönchengladbach dafür aussprechen, ihre Kinder nach der Grundschule auf eine Gesamtschule wechseln zu lassen.
Die neue Schule an der Breiten Straße wird die siebte Gesamtschule der Stadt und die einzige zusätzliche bis 2031 sein. Durch die schrittweise Umsetzung soll ein reibungsloser Übergang von der Interims- zur Dauerlösung gewährleistet werden, wobei die langfristige Kapazität dem lokalen Bedarf entspricht.






