Nagelsmanns WM-Poker: Warum Maxi Beier trotz Topform auf die Bank muss
Lotta MüllerNagelsmanns WM-Poker: Warum Maxi Beier trotz Topform auf die Bank muss
Bundestrainer Julian Nagelsmann lässt Spielern weiterhin die Chance, sich einen Platz im WM-Kader zu erkämpfen. Mit den anstehenden Testspielen gegen die Schweiz und Ghana bleibt der Konkurrenzkampf um die Aufstellung intensiv. Eine bemerkenswerte Abwesenheit ist Maxi Beier, der trotz seiner starken Leistungen für Borussia Dortmund in dieser Saison bisher nicht berücksichtigt wurde.
Beiers letzter Einsatz für die Nationalmannschaft datiert auf Oktober 2022, als er in einem WM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland auflief. Seither wurde er nicht mehr nominiert – auch nicht für den Kader im November. Doch seine jüngsten Auftritte für Dortmund sind überzeugend: fünf Tore in 15 Pflichtspielen in dieser Saison.
Der ehemalige Dortmunder Torhüter Roman Weidenfeller hat öffentlich Kritik an Beiers Nichtberücksichtigung geäußert. Unterdessen setzt Nagelsmann für die WM auf schnelle, konterstarke Stürmer – neben Beier kommen auch Karim Adeyemi und Kevin Schade infrage.
Adeyemi, der bisher 11 Länderspiele und ein Tor vorweisen kann, kämpft bei Dortmund mit Formschwankungen. Obwohl er als möglicher Spielmacher gilt, kostete ihn seine unbeständige Leistung zuletzt die Nominierung. Nagelsmanns Plan sieht vor, ein bis zwei Angreifer mit Spezialisierung auf schnelle Umschaltmomente mitzunehmen – die endgültige Entscheidung steht noch aus.
Beier wird die anstehenden Testspiele verpassen, doch seine Klubform hält ihn im Gespräch für die WM. Nagelsmanns Auswahl wird von den Leistungen in den kommenden Wochen abhängen. Der Kampf um die Offensivplätze bleibt spannend, mit mehreren Spielern, die sich weiterhin Hoffnungen machen.






