Neue Sterbecke-Talbrücke auf der A45: Erster Abschnitt eröffnet – Rückbau beginnt

Admin User
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Eine volle Br√ľcke mit laufenden Menschen, Laternenpf√§hle, Wasser, Berge und Geb√§ude im Hintergrund.

Neue Sterbecke-Talbrücke auf der A45: Erster Abschnitt eröffnet – Rückbau beginnt

Großer Fortschritt beim Ausbau der A45: Erster Abschnitt der neuen Sterbecke-Talbrücke wird eröffnet

Am Montag, dem 16. Oktober 2025, wird ein wichtiger Meilenstein beim Ausbau der Autobahn A45 erreicht: Der erste Abschnitt der neuen Sterbecke-Talbrücke bei Lüdenscheid wird für den Verkehr freigegeben. Damit beginnt die Umsetzung eines lange geplanten Ersatzprojekts. Die alte Brücke, die Ende der 1960er-Jahre erbaut wurde, entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen, da das Verkehrsaufkommen die ursprünglichen Prognosen bei Weitem übersteigt.

Die neue, 265 Meter lange Brücke ist so konzipiert, dass sie künftig auf sechs Spuren erweitert werden kann. Ab Montag wird der gesamte Verkehr auf diesen Abschnitt der Autobahn umgeleitet.

Sobald die Umleitung erfolgt ist, beginnen die Arbeiten zum Rückbau des zweiten, noch aktiven Teils des alten Viadukts. Die Autobahn GmbH des Bundes, die zuständige Bundesbehörde für Fernstraßen, wird die für 2026 geplante Sprengung überwachen. Zuvor werden Schutzplanken und Sicherheitsbarrieren entfernt. Zudem bohren Arbeiter zahlreiche große Löcher in die Fahrbahn, um die Auswirkungen des Einsturzes zu verringern. Die alte Sterbecke-Brücke war für ein deutlich geringeres Verkehrsaufkommen ausgelegt. Durch Abnutzung und die stark gestiegene Belastung fiel schließlich die Entscheidung, sie durch eine stabilere Konstruktion vollständig zu ersetzen.

Die Freigabe des neuen Brückenabschnitts wird nicht nur den Stau reduzieren, sondern auch die sichere Durchführung der Abrissarbeiten ermöglichen. Der vollständige Ersatz des alten Viadukts soll die Kapazität und Zuverlässigkeit auf diesem wichtigen Abschnitt der A45 deutlich verbessern. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird die Autobahn besser auf das heutige und künftige Verkehrsaufkommen vorbereitet sein.

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