Neuer Polizeibeirat in Wuppertal startet mit klaren Zielen und regionaler Vertretung
Ida KönigNeuer Polizeibeirat in Wuppertal startet mit klaren Zielen und regionaler Vertretung
Neuer Polizeibeirat für die Kreispolizeibehörde Wuppertal nimmt offiziell Arbeit auf
Der neu gegründete Polizeibeirat der Kreispolizeibehörde Wuppertal hat seine Tätigkeit aufgenommen. Am 17. März 2026 kam das Gremium zu seiner ersten Sitzung zusammen – ein wichtiger Schritt, um die Zusammenarbeit zwischen der örtlichen Bevölkerung und der Polizei zu stärken. Zu den Aufgaben des Beirats gehören die Beratung in polizeilichen Angelegenheiten sowie die Weiterleitung von Bürgeranliegen an die Führungsebene der Behörde.
Der Beirat setzt sich aus elf Mitgliedern zusammen, die von den Stadträten Wuppertals, Remscheids und Solingens ernannt wurden. Die Auswahl erfolgte nach den Kommunalwahlen 2025, um eine breite regionale Vertretung sicherzustellen. Bei der konstituierenden Sitzung wurde Hans-Hermann Lücke aus Wuppertal zum Vorsitzenden gewählt.
Gesetzlich vorgesehen ist, dass der Beirat bei wichtigen Entscheidungen, die den Polizeibezirk betreffen, konsultiert werden muss. Zudem fungiert er als Bindeglied, das Anregungen und Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger an die Polizei weitergibt. Ziel ist es, das Vertrauen in die Behörden zu stärken, die Polizeiarbeit zu unterstützen und die Kommunikation zwischen Beamten und Anwohnern zu verbessern.
Seit der Gründung des Beirats gab es keine Veränderungen bei Polizeistationen oder Revierstrukturen. Der Fokus liegt vielmehr auf den beratenden Aufgaben – strukturelle Anpassungen innerhalb der Polizei sind nicht vorgesehen.
Künftig wird der Beirat eng mit dem Polizepräsidenten an Themen arbeiten, die für die lokale Verwaltung von Bedeutung sind. Seine Einrichtung unterstreicht das Bestreben, die Polizeiarbeit stärker an den Bedürfnissen der Bevölkerung auszurichten. Regelmäßige Treffen sind geplant, während sich das Gremium in seine Rolle einarbeitet.






