02 April 2026, 22:16

Sharky Swim School wird erstes Gemeinwohl-Unternehmen in Bergisch Gladbach

Ein Schwimmbad mit einem "Kein Schwimmer-Bereich"-Schild und einem Rettungsring an einem Pfahl, umgeben von Bäumen, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel.

Sharky Swim School wird erstes Gemeinwohl-Unternehmen in Bergisch Gladbach

Schwimmschule Sharky in Bensberg ist erstes zertifiziertes Gemeinwohl-Unternehmen in Bergisch Gladbach

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Die Sharky Swim School in Bensberg hat als erstes Unternehmen in Bergisch Gladbach die Gemeinwohl-Zertifizierung erhalten. Die Schwimmschule spezialisiert sich auf die Schwimmausbildung von Kindern – insbesondere aus benachteiligten Familien. Für bedürftige Haushalte werden nun kostenlose Kurse inklusive Fahrtkosten angeboten.

Eine Forsa-Studie im Auftrag der DLRG aus dem Jahr 2022 zeigte, dass jedes fünfte Kind in Deutschland zwischen sechs und zehn Jahren nicht schwimmen kann. Die Sharky Swim School will diesem Problem entgegenwirken, indem sie Schwimmkurse für alle Altersgruppen anbietet – mit besonderer Unterstützung für Nichtschwimmer. Die Schule befindet sich inmitten eines Parks, umgeben von einem barocken Schloss und Seniorenresidenzen.

Geschäftsführer Martin Becker, selbst ehemaliger Wasserballspieler, führt das Unternehmen mit einer flachen, kollegialen Hierarchie. Unter seiner Leitung erstellte die Schwimmschule eine Gemeinwohl-Bilanz, die Aspekte wie Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit und Transparenz bewertet. Der Bericht orientiert sich an den UN-Nachhaltigkeitszielen und erreichte 360 Punkte auf einer Skala von -3.600 bis +1.000.

Die Schule setzt zunehmend auf regionale Lieferanten und bezieht Materialien sowie Produkte möglichst aus der Umgebung. Becker plant zudem, standardisierte Holz-Schwimmhallen in nur drei Monaten zu errichten – unter Verwendung von bayerischem Holz, Wärmerückgewinnungssystemen und Solaranlagen. Derzeit verbraucht das Bensberger Becken jährlich 320.000 kWh Gas, 126.000 kWh Strom und über 1.500 Kubikmeter Trinkwasser.

Finanziell unabhängig arbeitet die Sharky Swim School vollständig mit eigenem Kapital und wird von der Genossenschaftsfinanzgruppe der Volksbanken Raiffeisenbanken unterstützt.

Mit ihren Initiativen verbindet die Schwimmschule soziale und ökologische Ziele: Kostenlose Kurse und regionale Beschaffung senken Hürden für Familien und reduzieren gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck. Durch nachhaltige Bauprojekte für Schwimmbäder erweitert die Schule ihr gemeinwohlorientiertes Engagement weiter.

Quelle