Stiefväter: Unsichtbare Helden zwischen Klischees und fehlender Anerkennung

Stiefväter: Unsichtbare Helden zwischen Klischees und fehlender Anerkennung
Stiefväter kämpfen oft um Anerkennung – in den Medien wie in der Gesellschaft. Während in den USA am 16. September der „National Stepfather’s Day“ begangen wird, fehlt in Deutschland bis heute ein eigener Tag, der ihre Rolle würdigt. Im Fernsehen und im Kino hingegen werden sie häufig auf Klischees reduziert: mal als tollpatschige Komikerfiguren, mal als zwielichtige Gestalten.
In den 1980er-Jahren brachte das ZDF mit „Ich heirate eine Familie“ die erste Patchwork-Familien-Sitcom Westdeutschlands auf den Bildschirm. Peter Weck spielte darin Werner Schumann, einen Stiefvater, der als komisches fünftes Rad am Wagen dargestellt wurde. Diese Darstellung spiegelte einen größeren Trend wider: Stiefväter erhalten in den Medien selten Tiefe, werden oft an den Rand gedrängt oder belächelt.
Statistisch gesehen müssten Stiefväter in heteronormativ geprägten Gesellschaften häufiger vorkommen als Stiefmütter. Doch ihre Leistungen bleiben im Schatten von Vorurteilen. Religiöse, patriarchale Traditionen und Märchen haben Stiefmütter lange als Bösewichte gezeichnet, während Stiefväter kaum Beachtung finden – weder positiv noch negativ. Hollywood trägt dazu bei: Filme und Serien inszenieren biologische Väter wie Stiefväter oft als potenzielle Antagonisten. Dabei übernehmen viele Stiefväter Verantwortung, wenn leibliche Väter ihre Kinder im Stich lassen – und tun dies unter schwierigen Bedingungen, ohne gesellschaftliche Unterstützung. Die USA begehen zwar auch einen „National Stepfamily Day“, doch das genaue Datum bleibt unklar. Deutschland hingegen hat kein Pendant – keinen „ZDF-Dankes-Tag“ für Stiefväter, keine öffentliche Wertschätzung ihrer Rolle.
Trotz ihrer wachsenden Bedeutung in modernen Familien bleiben Stiefväter in ernsthaften Debatten unterrepräsentiert. Medienklischees und kulturelle Voreingenommenheit prägen ihr Bild – oft ungerecht. Ohne gezielte Anerkennung oder differenzierte Darstellungen bleiben ihre realen Verdienste im Hintergrund.

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