28 April 2026, 02:17

Vier Kinder in verwahrlostem Haus entdeckt – Hassparolen und Vandalismus in Rüthen

Verlassenes Gebäude mit graffiti-bedeckten Wänden und Decke, Schutt auf dem Boden, mehreren Türen und Fenstern im Hintergrund und verstreuten Gegenständen.

Vier Kinder in verwahrlostem Haus entdeckt – Hassparolen und Vandalismus in Rüthen

Polizei in Rüthen entdeckt vier Kinder in verwahrlostem Haus – Hassparolen und Vandalismus

Die Polizei in Rüthen wurde am Freitag kurz vor 15 Uhr auf ein verlassenes Haus in der Lippstädter Straße aufmerksam. Im Inneren fanden die Beamten vier Kinder im Alter von 11 bis 12 Jahren, die von einem 13-jährigen Freund dorthin gebracht worden waren. Das Gebäude wies deutliche Spuren von Vandalismus auf, darunter eingeschlagene Fenster und beleidigende Graffiti an den Wänden.

Der 13-jährige Verdächtige soll demnach eine Luftdruckpistole, Sprühdosen und eine Sturmhaube mit auf das Gelände gebracht haben. Augenzeugen berichteten den Ermittlern später, er habe sämtliche Fenster des Gebäudes zerstört und mit der Waffe auf die Fassade geschossen. An den Wänden entdeckten die Beamten unter anderem fremdenfeindliche Parolen wie "Nicht gut Juden Nichterlaubt" und "fuck room", die mit Sprühfarbe aufgetragen worden waren.

Die Kinder wurden vor Ort von der Polizei befragt und anschließend wieder entlassen. Der 13-Jährige wurde in Anwesenheit seiner Mutter vernommen, gestand die Taten jedoch nicht vollständig ein. Nach den Gesprächen mit den Behörden gaben die jüngeren Kinder an, der ältere Junge habe sie bedroht, weil sie mit den Ermittlungen kooperiert hätten.

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Die Beamten prüfen zudem einen möglichen Zusammenhang mit einem weiteren Einbruch in derselben Straße, der am 14. März 2025 gemeldet worden war. Bei dem früheren Vorfall handelte es sich um ein anderes Objekt; ob dieselbe Gruppe dafür verantwortlich ist, steht noch nicht fest.

Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei versucht, eine Verbindung zwischen den Kindern und dem früheren Einbruch herzustellen. Gleichzeitig werden weitere Beweise gesichert, darunter Sachbeschädigungen sowie die hassmotivierten Graffiti.

Quelle