Traditionsbetrieb FRIEBA meldet nach 102 Jahren Insolvenz an – doch die Produktion läuft weiter
Traditionsbetrieb FRIEBA meldet nach 102 Jahren Insolvenz an – doch die Produktion läuft weiter
FRIEBA, traditioneller Textilhersteller aus Wuppertal, meldet nach über einem Jahrhundert Insolvenz an
Der langjährige Wuppertaler Textilproduzent FRIEBA hat nach mehr als 100 Jahren Unternehmensgeschichte Insolvenz angemeldet. Trotz der finanziellen Schwierigkeiten läuft der Betrieb jedoch weiter wie gewohnt – während die Suche nach einem neuen Investor läuft. Die Mitarbeiter bleiben im Einsatz, und die Produktion von Bändern, Schnüren und Geflechten wird ohne Unterbrechung fortgesetzt.
Das Unternehmen, das 1923 als Carl Friedrich Barmen Maschinenfabrik gegründet wurde, ist seit fast 102 Jahren eine feste Größe in der Textilbranche. FRIEBA hat sich auf die Herstellung dekorativer und funktionaler Textilien spezialisiert, darunter Fransen und geflochtene Materialien aus verschiedenen Fasern.
Seit der Insolvenzanmeldung werden die Löhne über das Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit abgesichert. Laut Insolvenzverwalter bleibt die Stimmung unter den Mitarbeitern gut, und laufende Kundenaufträge sorgen für eine stabile Produktion.
Verhandlungen mit potenziellen Investoren sind bereits im Gange, und erste Gespräche werden als vielversprechend beschrieben. Das Unternehmen strebt an, noch kurz nach Ostern eine Übernahme zu vereinbaren. Bei Erfolg könnte FRIEBA bereits im zweiten Quartal dieses Jahres die Lohnzahlungen wieder in eigener Regie abwickeln.
Der Insolvenzprozess hat den Betrieb nicht zum Stillstand gebracht – FRIEBA erfüllt weiterhin Aufträge und sucht gleichzeitig nach einem neuen Eigentümer. Ein erfolgreicher Investorendeal würde es dem Unternehmen ermöglichen, die finanzielle Unabhängigkeit zurückzugewinnen und die Produktion in Wuppertal fortzuführen.
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