Vollsperrung an der Altenberger Domstraße: Warum Anwohner jetzt Kameras fordern
Vollsperrung an der Altenberger Domstraße: Warum Anwohner jetzt Kameras fordern
Großbaustelle an der Altenberger Domstraße sorgt für Verkehrsbehinderungen und Forderungen nach schärferen Kontrollen
Eine umfangreiche Baustelle an der Altenberger Domstraße führt zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen und ruft nach strengeren Überwachungsmaßnahmen. Die seit Anfang Februar 2026 laufenden Arbeiten zwingen zu einer neunmonatigen Vollsperrung des Durchgangsverkehrs in Richtung Süden. Nun fordert eine lokale politische Gruppierung Kameras zur Überwachung, um zu verhindern, dass nicht berechtigte Autofahrer Umleitungsstrecken zweckentfremden.
Die Baustelle zwischen Leverkusener Straße und Schlebuscher Straße hatte sich zunächst um drei Wochen verzögert, bevor die Arbeiten im nördlichen Abschnitt begannen. Die Sperrung, die am 9. Februar 2026 in Kraft trat, soll voraussichtlich bis November andauern. Offizielle Umleitungen führen den Verkehr über Leverkusen-Schlebusch, was die Fahrten um etwa acht Kilometer und 20 Minuten verlängert.
Der allgemeine Verkehr aus Odenthal wird über Leverkusen oder Schlebusch in Richtung Stadtzentrum umgeleitet, während Busse den Nittumer Weg nutzen, der in beide Richtungen befahrbar bleibt. Radfahrer sind von Einbahnregelungen ausgenommen und dürfen die betroffenen Straßen weiterhin benutzen. Allerdings warnt die Fraktion Volt/FWG davor, dass die Umleitung über den Nittumer Weg und den Zehntweg – enge, schlecht einsehbare Straßen – von rücksichtslosen Autofahrern als Abkürzung missbraucht werden könnte.
Um dem entgegenzuwirken, wird die Gruppierung auf der Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr am 3. März 2026 einen Antrag auf KI-gestützte Kameraüberwachung einbringen. Das System soll Ein- und Ausfahrten am Nittumer Weg überwachen, um den Zugang auf Anwohner zu beschränken – stets unter Einhaltung des Datenschutzes. Ähnliche Technologien werden bereits in der Schweiz zur Verkehrssteuerung eingesetzt.
Die Initiatoren betonen, dass etwaige Kontrollmaßnahmen auf einer klaren rechtlichen Grundlage beruhen und transparent kommuniziert werden müssen. Sie fordern eine gründliche Prüfung des rechtlichen Rahmens sowie eine detaillierte Kosten-Nutzen-Analyse vor der Umsetzung.
Falls der Antrag genehmigt wird, soll das Kamerasystem während der neunmonatigen Sperrung unerlaubten Durchgangsverkehr unterbinden. Ziel ist es, Staus auf ungeeigneten Straßen zu vermeiden und die Anwohner zu schützen. Eine endgültige Entscheidung hängt von den rechtlichen Bewertungen und weiteren Beratungen in der anstehenden Ausschusssitzung ab.
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