Warum Deutschland in Europa Schlusslicht bei Wohneigentum bleibt
Warum Deutschland in Europa Schlusslicht bei Wohneigentum bleibt
Deutschland hat die niedrigste Wohneigentumsquote in der EU – über die Hälfte der Bevölkerung lebt zur Miete. Am Tag der sozialen Gerechtigkeit rückt diese Problematik nun besonders in den Fokus. In Nordrhein-Westfalen (NRW) ist die Situation noch ausgeprägter: Nur 38,5 Prozent der Haushalte besitzen Wohneigentum – deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt.
Vor 2022 war der Kauf einer Immobilie in NRW fast genauso erschwinglich wie das Mieten. Eigentümer gaben damals typischerweise unter 25 Prozent ihres Nettoeinkommens für Hypothekenzinsen aus. Doch seit dem Anstieg der Leitzinsen haben sich die Kosten drastisch erhöht: Manche Haushalte wenden mittlerweile 38 Prozent ihres Einkommens für die Finanzierung auf.
Hohe Anfangsinvestitionen schrecken viele Käufer zusätzlich ab. In Deutschland kommen zu den reinen Kaufkosten noch Grunderwerbsteuer, Notargebühren und Maklerprovisionen hinzu – insgesamt 10 bis 12 Prozent des Kaufpreises. Diese Hürden erklären mit, warum Wohneigentum vor allem in bestimmten sozialen Gruppen konzentriert bleibt: Kinder von Eigentümern steigen deutlich häufiger selbst in den Immobilienmarkt ein.
In den Großstädten ist der Trend besonders extrem. In Berlin, Hamburg und Bremen liegt die Eigentumsquote unter 20 Prozent. Deutschlands traditionell starke Mietkultur, geprägt durch historische Wohnungsbaupolitik, hat diese Entwicklung verstärkt. In anderen EU-Ländern ist die Eigentumsquote dagegen deutlich höher – begünstigt durch Massenprivatisierungen, staatliche Förderprogramme und eine kulturelle Präferenz für den Immobilienerwerb.
Die Daten zeigen eine klare Spaltung beim Zugang zu Wohnraum in Deutschland. Angesichts steigender Kosten und stagnierender Eigentumsquoten bleibt Mieten für die meisten Haushalte die vorherrschende Wahl. Ohne politische Weichenstellungen wird sich die Kluft zwischen Mietern und Eigentümern voraussichtlich nicht bald verringern.
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